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Geschichte und Geschichten rund um das Boxen oder
„Um das Boxen kommt man nicht herum“: 

Die Geschichte des Boxens:

Das alte Ägypten ist wohl die Wiege des Faustkampfes belegt mit Darstellungen, die ca. 3000 Jahre alt sind (zumindest nimmt man es heute an). Von dort aus ging es über den Teil Europas, den wir heute Griechenland nennen, nach Rom. Den Siegeszug trat das Boxen durch die olympischen Spiele in ägäischen Raum und hinterher in Rom an.

Allerdings brachte Alexander, der Grosse das Boxen nach Indien von wo aus es durch die dort ansässigen Stile verfeinert nach China kam.

In China nahmen sich die Shaolin des Boxens an und der Rest ist Geschichte.

Wir können nach neuen Quellen also nicht sagen, ob nicht sogar das heutige Kung Fu seine Ursprünge im europäischen Boxen hat.

Europäisches Boxen der Neuzeit ist englisches Boxen, könnte man sagen und damit liegt man auch sehr richtig.

Laut Wikipedia:
„Der Begriff des Boxens geht nach Kloeren zurück auf die Worte "ta box", die soviel wie prügeln oder schlagen bedeuteten. Hieß es aber "with box" bedeutete es, mit den Fäusten schlagen. Der Begriff Boxen soll somit seit 1519 im englischen Sprachgebrauch verankert sein. Er galt als Teil des Ringens, der herausgelöst wurde und sich verselbständigte.“

Boxen wie wir es heute kennen, also in der zivilisierten Form ist eindeutig ein Verdienst der englischen Nation.

Der Herzog von Albermarle und der berühmte Marquess von Quensberry sind bis heute die grossen Namen im Regelwerk des Boxsports. Bis zum Epochemachenden Regelwerk dieser Zeit kämpfte man mit blossen Fäusten und es wurden Tritte und Kopfstösse sowie Ringertechniken verwandt.

Im 17. und 18. Jahrhundert waren der Box-und Fechtsport sehr enge Verwandte wurden immer zusammen gelehrt. (Ein Phänomen, dass sich im französischen Boxen bis heute durchgesetzt hat.)

...dennoch sollte man nicht vergessen, dass sich zumindest 2 Formen des europäischen Boxens gibt, die sich bis heute erhalten haben...

Das französisches Boxen

Savate - Eine weitere europäische Form des Boxens

Das Savate-Boxe Française ( ist eine Variante des „Fechtens mit Füßen und Fäusten“, die im 18. Jahrhundert in Frankreich entstand und auf keinen Fall mit dem Kickboxen, wie wir es heute kennen, zu verwechseln.

Eine Form dessen gab es auch in Deutschland, mit dem Namen Faust-Fussfechten, das leider um die Wende von 19. zum 20. Jahrhundert verloren ging.

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Geschichte des französischen Boxens

Ursprünglich wurde diese Kampfsportart von französischen Seeleuten aus Marseille ausgeübt. Die französischen Soldaten zur Zeit der Französischen Revolution (1789–1799) wurden ebenfalls im Savate ausgebildet. Um 1820 begann sich auch die bessere Gesellschaft für das Savate zu interessieren. Selbst Fechtschulen nahmen das Savate in ihr Programm auf.

Um 1830 vereinigte Charles Lecour, einer der grossen Savateure, das Savate mit dem englischen Boxen. Ab diesem Zeitraum nannte man es auch Boxe Francaise. Daraufhin wurde Savate zu einer beliebten Sportart, die sogar an Schulen unterrichtet wurde und heute wieder in den Schulsport aufgenommen wurde.

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Courtesy Bridgeman Savate

 

Mit Lecours wurde das Savate untrennbar mit den BOXEN verbunden.

Durch die beiden Weltkriege zwischen 1914 und 1945 verringerte sich die Anzahl der Savate praktizierenden Sportler stark. Savate wurde als Demonstrationssportart bei den Olympischen Spielen in Paris 1924 einer breiten internationalen Öffentlichkeit vorgestellt. Auf Betreiben des Grafen Baruzi erholte sich die Savate-Gemeinde nach 1945 soweit, dass 1985 der

B.F.-Savate-Verband gegründet wurde, dem auch die französischen Stockkampf-Varianten Baton und Canne untergeordnet sind.

Am 1. März 2008 wurde das Boxe Française Savate von der Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU) anerkannt. Die erste Universitäts-Weltmeisterschaft fand am 25. und 26. Juni 2010 in Nantes statt.

Klar war eines: Ohne Savateure waren solange mit den Tritten einem guten Boxer unterlegen, solange sie nicht in der Lage waren das englische Boxen ihren Tritttechniken hinzuzufügen. Dann allerdings waren sie unglaublich wie eine Kampf in Paris um die vorletzte Jahrundertwende zeigte.

Übrigens heisst heute noch eine Übungsform im Savate „anglaise“ und bezieht sich darauf nur mit den Hände zu kämpfen.

Das Savate besticht durch den hervorragenden didaktischen Aufbau und die gegliederte Form der Techniken, die es schnell erlernbar macht, mit geringstem Verletzungrisiko.

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Philippinisches Boxen

Panantukan, Nudda, Dumog sind Formen des Boxens, die das westliche Boxen über die USA sehr beeinflusst haben. Deshalb finden in späteren Lehrgängen diese Techniken Eingang in unsere Kurse.

Es handelt sich um eine Vermischung von asiatischen Techniken und europäischen Formen des Boxens, die gerade in der Selbstverteidigung extrem effektiv sind.

Wichtig ist festzuhalten, dass auch hier die europäischen Formen einen wesentlichen Anteil lieferten.

Die westlichen Kampfkünste beeinflussten die philippinischen Kampfkünste sehr, denn noch heute wird im Panantukan erst einmal westlichen Boxen gelehrt.

Andererseits war es auch andersrum, zumindest in den USA. Bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts dominierten philippinische Boxer die Riege der Boxweltmeister in den Gewichtsklassen, die sie besetzen konnten. Sicher hörte dies aufgrund der Statur der meisten Asiaten dieses Raums beim Mittelgewicht auf.

Ein Zufall- sicher nicht!

Chinesisches Kung Fu

Die größte Gemeinde des Boxens oder das was die Menschen darunter verstehen, ist das chinesische Boxen - das Kung Fu.

Dies sei aber nur am Rande erwähnt, da wir uns in unserem Club nur mit europäischen Formen des Boxens beschäftigen.

Auch das Thai Boxen mit seiner uralten Tradition und die jüngste Form des Boxens , das US-Kickboxen (ca. seit 1974) sind hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Woher kommt das Kung Fu wirklich? Heute nimmt man gesichert an, die Ursprünge in Indien lagen.

Dort allerdings kam man durch neuere historische Hinwiese darauf, das es der Europäer Alexander, der Grosse war, der durch seine Eroberungen das Boxen nach Indien brachte.

Die hawaiianischen Kampfkünste

Kenpo, Lima Lama, Kajukenbo sind hier noch relativ unbekannte Kampfkünste. In vielen anderen Ländern sind sie wegen ihrer Effektivität geschätzt.

Keine dieser Künste kam/kommt jedoch ohne das Boxen aus:

Ed Parker, der Begründer des Kenpo war ein hervorragender Boxer und liess vieles davon ins Kenpo einfliessen.

Danny Emperado, der Begründer des Kajukenbo war eine Team-Kollege Ed Parkers und der berühmte Tino Tuilosega war ungeschlagen in weit über 100 Kämpfen.

Entweder man wendet Box-Techniken an oder an steht auf der Strasse jemandem Gegenüber, der sich von Boxern etwas abgeguckt hat (ein wahrer Boxer ist nie ein Straßenschläger). Auf jeden Fall sollte man wissen, was kommt.

Das US - Kickboxen

Hiess zuerst Full Contact Karate und der berühmte Chuck Norris und der in Kampfsportkreisen nicht weniger berühmte Joe Lewis machten es populär.

Damals glaubten viele Karateka sie könnten mit Karate Techniken einen solchen Kampf gewinnen.

Sehr schnell machte gerade Joe Lewis allen klar, dass nur das Boxen dominieren könne.

Er berichtet von einem riesigen Karateka, der auf ihn mit Karate Techniken einstürmte. Er sagte, dass er ihn traurig angesehen habe und ihm dann ein paar Haken verpasst habe. Danach war der Kampf durch k.o. entschieden.

Besonders die körperliche Fitness der Boxer beeindruckte Joe Lewis und so hielten viele der „Box -Fitmacher“ Einzug in die Karate Szene.

Danach sah die Welt der Karatekas anders aus.

Bruce Lee

Der berühmte Bruce Lee hat in seinem ganzen Leben nur 2 Wettkämpfe bestritten. Der eine war ein Tanzwettbewerb im Cha-Cha-Cha und der andere war ein Boxkampf in Hong Kong. Nach allem, was man weiß gewann er beide souverän.

Die Kampfkunst Bruce Lees heißt Jeet Kune Do und wer sich das Ganze einmal ansieht, erkennt sofort wie stark das Boxen alles beeinflusst hat.

 

 


 

 

 

 

 

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